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Die handgeknüpften Wollteppiche dieser Stadt haben großes Ansehen auf der ganzen Welt erlangt. Dieses kalte und dennoch blühende Land, ist aufgrund seiner weitläufigen Wiesen seit langem eine Heimat für die vielen Herden, die die hochwertigste Wolle – fein in seiner Struktur, glänzend und wunderschön – liefern.
Was die Welt von den in Bidjar handgeknüpften Wollteppichen weiß, stammt eigentlich aus dem großen Gebiet, welches die Provinzen Kurdistan und West-Azarbaijan umfasst. Die Handwerker dieser Teppichkunstwerke waren größtenteils Kurden, teilweise kamen sie aus Afsharistämmen in Tekab, die ursprünglich Türken waren.
Heute ist Tekab eine kleine Stadt im West Azarbaijan. Ursprünglich war es ein kleines Dorf an der Grenze zu Kurdistan und Azarbaijan, wo sowohl türkische als auch kurdische Stämme zusammenlebten. Dieses Zusammenleben besteht auch heute noch. Sie leben in einer Art Symbiose. Da die gefährlichen Straßen der damaligen Zeit, einen sicheren und einfachen Waren- und Handelstransport nicht ermöglichen konnten, mussten die Knüpfer Muster ihrer handgeknüpften Kunstwerke in den Basaren von Bidjar ausstellen, so dass die Händler und Teppichkäufer sie von Nahem betrachten konnten. Deshalb kennt man diese Teppichmuster als Bidjar Teppiche.
Eine lange Lebensdauer und die unterschiedlichsten Muster, ebenso die großen Motive, die sich in die weiten modernen Innenräumen der heutigen Wohnungen perfekt einpassen, sind einige der wichtigsten Eigenschaften eines Bidjar Teppichs. Die meisten Bidjars sind mit doppeltem Schussfaden aus Wolle oder Baumwolle geknüpft. Die handgeknüpften Bidjar Teppiche mit Wollbasis kennt man als Garrous. Miri Kreationen ist es jüngst gelungen, sowohl Teppiche mit Woll- als auch Baumwollgrund zu verarbeiten und so der Teppichstruktur noch mehr Schönheit und Anmut zu verleihen.
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